Autor: Gert

  • Oldtimerleidenschaft: die Leidenschaft zum Oldtimer und dem ursprünglichen Fahrerlebnis

    Wenn Benzin durch die Adern fließt und die Leidenschaft für Oldtimer entflammt, sind die Symptome eindeutig: akute Oldtimerleidenschaft. Der Durst nach ursprünglichem Fahrerlebnis und ungebremster Freude am Steuer lässt sich am besten mit einer Oldtimerausfahrt stillen.

    Oldtimerleidenschaft – Bastler und puristisches Fahrgefühl

    Manche betrachten den Oldtimer als Herausforderung. In mühsamer Eigenregie und mit brennender Leidenschaft wird der Wagen restauriert und in Stand gehalten. Die Oldtimerleidenschaft wächst dabei mit jedem eigenhändig eingesetzten Ersatzteil. Für andere ist der Oldtimer ein Stück lebendige Geschichte, ein kostbarer Zeitzeuge, der auf seine alten Tage nur bei besonderen Anlässen aus der beschützenden Garage vorgefahren und der Öffentlichkeit voller Stolz präsentiert wird. In diesem Fall lässt die Oldtimerleidenschaft das Herz allein beim Anblick des heißgeliebten Automobils stärker pochen. Und andere wiederum sehen im Oldtimer die wieder entdeckte Leidenschaft für das wohl ursprünglichste Fahrerlebnis, das es gibt. Bei solchen löst die Oldtimerleidenschaft mit jedem gefahrenen Kilometer mehr Begeisterung aus. Die Lenkung spürt man unmittelbarer, die Bremsen benötigen einen gewissen Kraftaufwand und nicht nur der Motor fühlt sich anders an, sondern auch die Landschaft, die an einem vorbeizieht. Beim Oldtimer geht es nicht um den Rausch der Geschwindigkeit, sondern um die pure Leidenschaft am Fahren.
    Vor allem im offenen Oldtimer öffnen sich einem neue Perspektiven: man sitzt tiefer, hört den Motor, atmet den Duft der Umgebung. Oldtimerleidenschaft heißt im Prinzip eins mit dem Auto zu werden. Sitzt man im richtigen Oldtimer, in der richtigen Umgebung, verschmilzt man mit ihr und wird eins mit Land und Leute.

    Fleet detail - Nostalgic 194Oldtimerleidenschaft – Begeisterung für Geschichte und Design

    Hinter der Oldtimerleidenschaft verbirgt sich viel mehr als die Liebe zum Oldtimer und das pure Fahrerlebnis. Es handelt sich um ein ganzes Lebensgefühl, das man sich zu eigen macht. Man blickt nostalgisch in die bewegte Vergangenheit des Automobils zurück, als undenkbare Geschwindigkeitsgrenzen überschritten und Glanzleistungen des Designs erreicht wurden. So versteht man auch die Leidenschaft fürs Detail, das einen Oldtimer auszeichnet. Zugleich identifiziert man sich mit dem Land, aus dem der Oldtimer stammt. Ein Jaguar steht für britisches Understatement, ein Citroen für das französische Savoir Vivre und ein Alfa Romeo Oldtimer für das unvergleichbare Gefühl der italienischen Dolce Vita.

    Oldtimerleidenschaft – stilvolles, authentisches Reiseerlebnis

    Nichts anderes sucht man, wenn es in den Urlaub geht: man möchte authentisch essen, die Sprache sprechen, um von den Einheimischen nicht als herkömmlicher Tourist eingestuft zu werden, man wünscht sich für einige Tage einer von ihnen zu werden, in diese neue Umgebung einzutauchen. Dafür ist der Oldtimer ein mehr als geeigneter Katalysator. Flaniert man beispielsweise in einem offenen Oldtimer von Alfa Romeo auf italienischen Straßen, zieht man begehrliche Blicke auf sich, intensiviert das exklusive Fahrerlebnis und gewinnt die Herzen der Italiener. Vor solchen Exemplaren der automobilen Kunst zieht ein jeder seinen Hut. Somit rückt die Notwendigkeit, die Worte des anderen zu verstehen, letztendlich doch etwas in den Hintergrund. Die gemeinsame Sprache ist die Oldtimerleidenschaft.

    Oldtimerleidenschaft erleben im Mietoldtimer

    Wer allerdings keine Möglichkeit hat, stolzer Besitzer eines solchen Gefährts zu sein, sollte mindestens einmal im Leben an einer Nostalgic-Reise teilnehmen. Nostalgic entstand aus der Leidenschaft zum Oldtimer und besitzt mittlerweile die größte Flotte von offenen Alfa Romeo Oldtimern in Europa, darüber hinaus Mercedes-Benz SL und VW Käfer Cabriolets. Da kommt jeder auf seinen Geschmack, nicht nur in Bezug auf die landesspezifischen Gerichte, die während der gemeinsamen Essen serviert werden, sondern vor allem weil Ihnen verschiedene Modelle zur Auswahl stehen, um Ihr Fahrerlebnis zu maximieren und Ihnen die Wahl zu überlassen, welche der chromblitzenden Oldtimer Sie ausführen möchten.
    Entdecken Sie Ihre Leidenschaft für Oldtimer und machen Sie den ersten Schritt in die faszinierende Welt der Oldtimer auf einer stilvollen Reise mit Nostalgic. Hier geht es zu den Reiseangeboten von Nostalgic.

  • Eine Oldtimerreise zum Verlieben: Dolce Vita Feeling im Alfa Romeo Spider und VW Käfer Cabriolet

    Eine Oldtimerreise zum Verlieben: Dolce Vita Feeling im Alfa Romeo Spider und VW Käfer Cabriolet

    Eine Oldtimerreise verführt die Teilnehmer auf eine emotionale Weise. Schließlich sind Oldtimer ein faszinierendes Stück Geschichte, allein der Anblick der Oldtimer lässt gleichermaßen die Herzen von Autoliebhabern und Ästheten höher schlagen. Die Oldtimerreise erlaubt einen Einblick in das bewegte Eigenleben der Automobile und vermittelt elegant und subtil das glamouröse Lebensgefühl vergangener Zeiten. Eine Oldtimerreise ist eine Entdeckungsreise voller Fahrspaß, Savoir Vivre und Dolce Vita. Kenner wissen, welche Automarke sich für eine Oldtimerreise im Stile der Dolce Vita besonders empfiehlt: Alfa Romeo. Das deutsche Pedant zur Dolce Vita ist eine Reise im deutschen Kultauto, dem Volkswagen Käfer Cabriolet.

    Oldtimerreise bedeutet Fahrspaß pur, ohne ESP und ABS dafür mit Benzin- und Ölgeruch in der Nase

    Fahrer und Beifahrer erleben während der Oldtimerreise den Charakter der klassischen Karosserien verbunden mit unverfälschtem Fahrspaß. Im Oldtimer am Steuer sitzen, ohne die Elektronik der Moderne, spüren Sie das Autofahren in seiner ursprünglichsten Form: die Handschaltung verlangt nach Gefühl für die Motordrehzahl, die direkte Lenkung nach Augenmaß, Kupplung und Bremse nach einem aktiven Fahrer. Bei einer Oldtimerreise steigt der Adrenalinspiegel in dem Maß, in dem atemberaubende Bilder und sinnliche Eindrücke an Fahrer und Beifahrer vorbeiziehen, und nicht mit dem Druck aufs Gaspedal. Dieser Fahrspaß ist gemeint, wenn vom „ursprünglichen Fahren“ die Rede ist. Eine Oldtimerreise lässt den oft hektischen Alltag kilometerweit zurück und vermittelt eine völlig neue Perspektive, um Land und Leute neu kennenzulernen.

    Alfa Romeo quattroruote Spider Giulia Toskana | Nostalgic OldtimerreisenOldtimerreisen in Italien: Alfa Romeo baute die Traumautos der Dolce Vita

    Eine besonders stimmungsvolle Oldtimerreise erleben Sie in Cabriolets des Automobilherstellers Alfa Romeo. Keine andere Marke verkörpert die 1950er und 1960er Jahre besser als die wohlklingenden Modelle Giulietta oder Giulia Spider. Diese Ikonen der Dolce Vita sind die „Grandes Dames“ in der Kategorie Oldtimer, Zeitzeugen der italienischen (Automobil) Geschichte sowie italienisches Lebensgefühl in seiner schönsten Form. Der Alfa Romeo Giulietta Spider ist, um es mit den Worten seines Schöpfers Gian Battista Pininfarina zu sagen, eine „Signorina“, eine junge Dame eben. Eine Oldtimerreise am Steuer eines offenen Alfa Romeo Oldtimer lässt jeden Fahrer zum Italiener werden. In einem klassischen Cabriolet traumhafte Landschaften unter die Räder zu nehmen, Wind im Haar und bewundernde Blicke vom Straßenrand – das ist wahrlich ein echter Jugendtraum. Seit kurzem ist es möglich, sich diesen Traum zu erfüllen.

    Oldtimerreise als „rundum-sorglos-Paket“

    Das Rezept für sorgenfreien Fahrspaß heißt diskrete, aber kompetente Begleitung. Wir als Nostalgic kümmern uns während der maßgeschneiderten Oldtimerreise um noch viel mehr, damit Sie sich zurücklehnen und das Fahren genießen können. 35 Alfa Romeo Oldtimer – anders gesagt, Europas größte Flotte klassischer Alfa Romeos aus den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts – halten das Dolce Vita Versprechen von Feeling und Fahrspaß auf ausgesuchten Traumstrecken. Wo, entscheidet jeder Gast selbst mit seiner Wahl aus attraktiven Destinationen wie Toskana, Lago Maggiore, Sizilien, Südtirol oder die Côte d’Azur.

    Seit über 15 Jahren Oldtimerreisen mit Nostalgic

    Die Experten von Nostalgic haben nicht nur Benzin im Blut und eine Leidenschaft für Oldtimer sondern auch das richtige Gespür für das, was Gäste von einer exklusiven Entdeckungsreise im offenen klassischen Cabriolet erwarten.

    Nostalgic bietet drei unterschiedliche Reisekonzepte:

    Begleitete Oldtimerreisen mit den Alfa Romeo Spidern im Süden Europas

    Gleichgesinnte treffen sich zu Reisebeginn und haben die Möglichkeit verschiedene Modelle der Alfa Romeo Oldtimer fahren zu können. Jeder Teilnehmer wählt morgens sein bevorzugtes Fahrzeug und ist tagsüber zu zweit mit seiner Partnerin/ seinem Partner unterwegs, bestimmt somit sein eigenes Tempo selbst und trifft bei Besichtigungen, Mittag- oder Abendessen auf die Mitreisenden. Im kleinen Kreis interessierter Gleichgesinnter tauscht man sich gepflegt aus und erlebt private Weinverkostungen oder individuelle Stadtführungen als neuen Einblick in die faszinierendsten Reiseziele Europas – Dolce Vita im wahrsten Sinne des Wortes. Der Aufwand, ein entsprechendes Programm in Eigenregie zu organisieren entfällt, zudem genießt man auf dieser Oldtimerreise den persönlichen Service engagierter, aufmerksamer Reiseleiter. Diese sind auch als technisch versierte Ansprechpartner zur Stelle und sorgen mit Ersatzfahrzeugen für einen reibungslosen Ablauf der Dolce Vita Veranstaltung.
    Starten Sie Ihre persönliche exklusive Oldtimerreise im Alfa Romeo Oldtimer der 1950er und 1960er Jahre.

    Individuelle, nicht begleitete Oldtimerreisen in Deutschland und den Alpen mit dem VW Käfer CabrioletVolkswagen VW Käfer Cabrio 1200 1303 rot red 1965 Exportmodell Export Modell | Nostalgic Oldtimerreisen

    Sie buchen Ihren Wunschtermin und wir organisieren Ihre romantische Ausfahrt zu zweit oder mit Freunden. Ausgangspunkt der Touren ist das VW Käfer Cabriolet Depot von Nostalgic im Süden von München. Ausgerüstet mit Karten und vielen nützlichen Tipps starten Sie zu Ihrer individuellen Oldtimerreise. Selbstverständlich können auch die VW Käfer Oldtimerreisen auf Wunsch von Nostalgic Reiseleitern begleitet werden.
    Wie Perlen einer Halskette reihen sich Sehenswürdigkeiten und Bilderbuchlandschaften im Alpenvorland aneinander: Steinerne Zeugen der einstigen Macht und Größe der katholischen Kirche wie die Kloster Andechs, Ettal, Benediktbeuren. Die Schlösser der Wittelsbacher und im Besonderen des Märchenkönigs Ludwig des II, wie Neuschwanstein, Herrenchiemsee, Linderhof, Nymphenburg. Die Schauplätze alpiner Sportarten wie der Watzmann, Wendelstein und Zugspitze, Königssee, Starnbergersee und Chiemsee. All das bietet die ideale Kulisse für eine Oldtimerreise Made in Germany.
    Kein anderes deutsches Auto hat das Bild Deutschlands im Ausland so geprägt wie der VW Käfer. 21 Millionen verkaufte Käfer, 30 Jahre Bauzeit machen den VW Käfer zum Auto der Rekorde. Sein berühmter Entwickler Prof. Ferdinand Porsche hat unendlich viele Testkilometer in den Alpen absolviert. Mit diesen Oldtimerreisen begeben Sie sich also auf die Spuren des Mythos VW Käfer. Nostalgic bietet vrschiedene Oldtimerreisen mit dem VW Käfer Cabriolet an z.B. die König-Ludwig-Tour, die Zugspitz  Tour, die Berchtesgaden Tour u.v.m. Starten Sie hier zu Ihrer persönlichen exklusiven Oldtimerreise im VW Käfer Cabriolet.

  • Italien von der schönsten Seite erleben: eine Reise in die Toskana

    Italien von der schönsten Seite erleben: eine Reise in die Toskana

    Kaum eine Ecke Italiens verkörpert die Sehnsucht nach dem Süden besser als die Region Toskana, die zumindest auf Fotos nur aus Zypressenhainen und Kunststädten zu bestehen scheint. Goethe schenkt der Toskana in seiner „Italienischen Reise“ große Beachtung, Dante preist ihre Pracht in erlesenen Versen, Leonardo da Vinci bietet sie Freiraum für Geist und Seele und einen Giotto oder Michelangelo inspirierte sie zu malerischen Meisterwerken. Ein zeitgenössischer Sohn der Toskana, der Regisseur Roberto Benigni, huldigt seiner Heimat mit filmischen Mitteln und inszeniert die Landschaft genau so, wie sie vielen von uns erscheint: märchenhaft, verträumt und einzigartig.


    Der Palio, San Gimignano, Uffizien, Siena, Piazza Il Campo, …

    Auf einer Fläche wie Rheinland-Pfalz und dem Saarland zusammen verteilt sich die Bevölkerung – gleich viele Einwohner wie Berlin – so gut, dass außer in den Innenstädten nicht viel davon zu spüren ist. In der Ferienzeit locken seit Jahrzehnten altbekannte Attraktionen Reisende in die Toskana: zum Schiefen Turm von Pisa oder den Geschlechtertürmen in San Gimignano, zum Pferderennen Palio in Siena oder die Uffizien in Florenz.
    Oldtimerreise-Toskana-6-e1373298136879.jpgBesucher, die sich den Hauptpilgerstätten des Tourismus während der beliebtesten Reisezeiten entziehen wollen, setzen auf die weniger dicht bevölkerten Landstriche in der südlichen Toskana. Dazu zählt etwa die Maremma mit den Rinderherden der Chianina-Rasse und den „Butteri“, eine Art toskanischer Cowboys. Hier hat man durchaus die Chance, ein Landgut („agriturismo“) zu finden, das noch nicht so teuer ist wie Viersterne-Hotels in deutschen Großstädten, und deren Olivenöl noch von den eigenen Olivenbäumen stammt. Auch die Gegend um die alte Papststadt Pienza und den Monte Amiata ist eine Reise wert. Und selbst wenn alljährlich im Mai eines der ältesten Autorennen der Welt, die „Mille Miglia“ mit hunderten Vorkriegsfahrzeugen die alten Römerstraßen zwischen Florenz und Siena unsicher machen, es gibt sie noch, die echten Geheimtipps.

    Berühmte Weine von Antinori, Ricasoli, …

    Neben den großen Weingütern Italiens, die sich im wesentlichen die Weltmärkte aufteilen, wie Banfi, Antinori, Ricasoli, finden sich im Herzen des Chianti-Gebietes kleinere Weingüter, wo der „padrone“ zum Glas Wein unangesprochen ein Stück Pecorino oder Salame di Cinta (von den im Eichenwald frei herumlaufenden Hausschweinen) reicht.
    Auch und gerade während der Hauptreisezeiten auf landschaftlich reizvollen Strecken unterwegs zu sein ohne Durchgangsverkehr, keinen „vino nobile“ zu überhöhten Preisen einzukaufen oder in dem Überangebot an Hotels, Pensionen, Villen und Landgasthöfen den Überblick zu verlieren. All das ist möglich, eine fachkundige Ortkenntnis reicht – oder die passende Begleitung.

    Giulietta Spider, Stilikone der Dolce Vita

    Wer sich als Italien- bzw. Toskanaliebhaber bekennt, darf sich die Chance nicht entgehen lassen, dieses Fleckchen Himmel auf Erden stilgerecht zu bereisen und neu zu entdecken: am Steuer chromblitzender Alfa Romeo Oldtimer, den Stilikonen der Dolce Vita, werden Sie zum vollblütigen Italiener und genießen nicht nur die Entdeckungsreisen auf wenig befahrenen Traumstraßen der Toskana, sondern auch bewundernde Blicke vom Straßenrand. Mit Nostalgie begeben Sie sich auf eine Zeitreise und landen in einem Drehbuch, das einem Fellini Œuvre verblüffend nahe kommt. NOSTALGIC macht das Italien-Feeling möglich!

    Nostalgic Oldtimerreisen in der Toskana

    Nostalgic bietet Ihnen die derzeit beste Oldtimerflotte Europas zum Selbstfahren. Jedes einzelne Cabriolet wurde aus privaten Sammlungen erworben und ist originalgetreu restauriert. Damit die erstklassigen Oldtimer nicht nur höchsten optischen Ansprüchen genügen, sondern auch zuverlässig und jederzeit einsatzbereit sind, werden sie vom erfahrensten Alfa-Mechaniker Italiens gewartet, dem langjährigen Alfa-Romeo-Rennfahrer Amerigo Bigliazzi. Dessen Liebe zu diesen Oldtimern hält ungebrochen seit 1962, als er seine Lehre begann – genau auf jenen Fahrzeugtypen, die Sie bei Nostalgic fahren.

  • Date mit einem schönen Fräulein

    Date mit einem schönen Fräulein

    Mit einem Alfa Giulia Spider auf Zeitreise in der traumhaften Toskana – italienischer geht es nicht! Um eine automobile Romanze inmitten von Zypressen und Weinbergen zu erleben, muss man nicht unbedingt eine Giulia besitzen.
    Aufwachen im Relais Borgo Scopeto, einem edlen Hotel in der Toskana. Sonnenlicht tastet sich durch das luxuriös aber rustikal eingerichtete Schlafzimmer. Durch das geöffnete Fenster dringt das Geräusch von Reifen, die langsam über feinen Kies rollen. Ein dumpfes Motor-Röhren klingt wie Musik in den Ohren. Spätestens jetzt stürmt der Autoliebhaber zum Fenster, um zu sehen, was sich auf dem Hof abspielt. Was für eine Szene: Sieben Alfa Giulia Spider und ein Alfa 2600 Spider laufen sich warm, die Doppel-Nocker brabbeln mit knapp 1.000 Umdrehungen vor sich hin. Die offenen Oldtimer gehören zur Flotte von Nostalgic, einem Unternehmen, dass klassische Alfa Romeo an Selbstfahrer vermietet. Man ist jedoch nicht allein unterwegs, sondern in einer Gruppe von mehreren Fahrzeugen. Vorteil: Jeder Teilnehmer bekommt jeden Alfa zu fahren. Individuelle Abstecher sind dabei jederzeit möglich, ein Roadbook hilft bei der Orientierung.

    Der Giulietta Spider tanzt förmlich auf der Straße

    autobild.de hat ein Date mit einem schönen Fräulein namens Giulietta Spider Veloce, von deutschen Alfisti liebevoll „Fräulein“ genannt. Ich nehme Platz hinter dem riesigen Dreispeichenlenkrad und mache mich über eine scheinbar endlose Zypressenallee davon. Es duftet nach Olivenhainen, der von zwei Weber-Vergasern beatmete Doppelnockenwellen-Vierzylinder schmeichelt den Ohren mit seinem sonoren Klang. Abbiegen auf eine kurvige und schmale Landstraße, links und rechts Weinberge und pittoreske Dörfer. 90 hellwache PS lassen das 865 Kilogramm leichte Fräulein geradezu auf der Straße tanzen, für ein 50 Jahre altes Auto lenkt der Spider sehr agil ein. Das Getriebe verlangt Zwischengas, sonst lässt es sich nicht herunterschalten. Auskuppeln, den vierten Gang herausnehmen, Leerlauf, Kupplung loslassen. Dann den rechten Fuß bis zum Bodenblech treten. Vollgas! Jetzt die Kupplung treten und den dritten Gang einlegen. Geschafft!

    Ein Genuss für alle Sinne

    Nach wenigen Kilometern sind Körper und Geist verwachsen mit der Seele der Bella Macchina, alles klappt wie am Schnürchen. Das überschäumende Temperament der rassigen Signoria ist dabei kaum zu bremsen: Die vier Trommelbremsen wirken spätestens beim ersten Anbremsen vor einer scharfen Kurve wie ein psychischer Tempomat. Also gebe ich etwas weniger Gas und genieße die Sonne und den die Haut streichelnden Fahrtwind. Das harmoniert prächtig mit der malerischen toskanischen Landschaft.

    Der Aristokraten-Spider

    Zur Mittagsrast treffen sich alle Alfisti zur gemeinsamen Anfahrt der mittelalterlichen Festung Monteriggioni. Das im Schloss gelegene Restaurant „Il Piccolo Castello“ verwöhnt die nostalgische Truppe mit hausgemachter Pasta. Als Dessert wähle ich den Aristokraten unter den Alfa Spidern, den in Mailand bei Touring gebauten 2600 Spider. Unter der endlos langen Haube befeuern gleich drei Weber-Vergaser den letzten echten Alfa-Reihensechser. Doch nur auf der Geraden lässt man alle 145 Pferde gleichzeitig antraben. Dann zeigt das famose Doppelnockenwellen-Aggregat seinen wahren Charakter: es dreht, faucht und entfesselt einen heftigen Sturm im dachlosen Cockpit!

    Alfa-Touren im Süden Europas

    Dem Mythos Alfa Romeo ist Walter Laimer schon lange verfallen. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Gert Pichler hatte er die Idee, klassische Alfa Romeo an Selbstfahrer zu vermieten. 2002 gründeten Pichler und Laimer die Firma Nostalgic, mittlerweile haben sie einen Fuhrpark von 25 klassischen Alfa Romeo, alles Spider. Falls einmal einer der bestens gewarteten Alfa liegen bleiben sollte, steht ein auf einem Autotransporter ein mitgeführter Ersatz-Spider bereit. Die organisierten Touren gibt es auch für die schönsten und sonnigsten Landschaften Europas: Toskana, Lago Maggiore, Sizilien, Dolomiten, Côte d’Azur oder die Bayerischen Seen stehen zur Wahl.
    Text: Lars Busemann
    04. Januar 2014

  • Oldtimertour am Lago Maggiore-Stilvoll röhren

    Oldtimertour am Lago Maggiore-Stilvoll röhren

    Palmen, Zypressen, Berge. Dazu mondäne Belle-Epoque-Paläste und verträumte Inseln. Nicht wenigen gilt der Lago Maggiore als Garten irdischer Glückseligkeit. Der lässt sich im Cockpit eines karminroten Alfa Romeo Giulietta Spider besonders stilvoll erfahren. Wie Sie in unserer Reisereportage lesen können.

    Dio Mio! Das ist Liebe auf den ersten Blick: Versinkt man erst im tiefliegenden Ledersitz des feurig-roten, chromblitzenden Cabrios, der das Licht der Straße vor über 50 Jahren erblickte, lässt man die digitale Realität des dritten Jahrtausends weit hinter sich. Ein Dreh am Schlüssel und mit fulminantem Fauchen startet der 80 PS starke Motor des Alfatiers. Giulietta, ihrer wohlgeformten Kurven überaus bewusst, rollt elegant und schön aus der Hotelauffahrt und entschwindet mit uns unter dezentem Röhren in die Strada Nazionale del Sempione. Hinein in eine Kulisse, wie sie Cinecittàs Traumfabrik der Wirtschaftswunderzeit nicht besser hätte erfinden können – und ein guter Grund für die Macher des Münchner Anbieters Nostalgic Reisen, hier immer wieder mit ihren Alfa-Oldtimern Reisen aufzulegen.

    „La Signorina“, wie ihr genialer Schöpfer Battista Pininfarina die Giulietta Spider 1300 liebevoll nannte, versinnbildlicht wie kein anderes italienisches Kulturgut La Dolce Vita, das süße Leben der späten 1950er Jahre. Vor dem geistigen Auge tauchen sofort die junge Audrey Hepburn oder die rassige Sophia Loren hinter dem eleganten Zwei-Speichen-Lenkrad auf, das Haar in seidiges Tuch gehüllt. Entlang malerischer Riviera-Dörfer ins Blaue hineinrollend, bis vor die nächstbeste Cafébar, auf ein Date mit einem kühlen, frischen Aperitivo. Cruisen wie die Diva! Die Giuletta ist in ihrem Element. Mit dem „Fräulein“, selbst eine Diva, ist das kein Problem, strahlt sie in den Augen von italopholen „Petrol Heads“ doch ebenso viel Erotik aus wie einst die Loren. Und so gleiten wir beschwingt auf unserer ersten Ausfahrt dahin. Das Haar vom Fahrtwind umschmeichelt, den Ellbogen entspannt aufgelegt. Das Grinsen ins Gesicht gemeißelt.

    Rechts schimmert der See in changierenden Blau-Facetten. Links erheben sich üppig bewachsene Bergflanken. Der Morgen duftet mediterran nach Zitrus und See. Wir rollen vorbei an lang gestreckten Palmen, schlanken Zypressen, Platanen und eingewachsenen Einfahrten nobler Domizile. Unter blauem Himmel genießen wir den fast schon kitschig-schönen Rundumblick bis hinüber ins Tessin, wo schneebedeckte Gipfel den Horizont begrenzen.Kurz schwebt der Duft von Zeder und Jasmin über dem rot lackierten Armaturenbrett, bevor er sich mit Giuliettas Parfum – dem Geruch von heißem Öl – vermischt. Weiter schlängeln wir in ausgezirkelten Kurven das Westufer des Lago Maggiore entlang und entdecken Dörfer wie Ghiffa oder Cánnero Riviera, dessen naturgeformte Strandbucht auf einem Schwemmlandkegel eine der schönsten des Lago Maggiore darstellt.

    Denken beim Lenken: Zwischengas ist gefragt. Wenig später lotst uns das Roadbook ins schmale Val Cannobina, wo sich eine schmale Straße in verwegenen Kurven ihren Weg hinauf in die grüne Schlucht bahnt. Eine erste sportliche Herausforderung an die Fahrkünste, denn Giuliettas unsynchronisiertes Getriebe verlangt eine gewisse Raffinesse beim Herunterschalten in den nächst tieferen Gang. Kupplung treten, Gang rausnehmen, Kupplungspedal loslassen und Vollgas geben, noch mal Kupplung treten, tieferen Gang einlegen – und fertig! Der feurige Unterton, den Signorina beim sogenannten Zwischengas durch das Auspuffrohr bläst, ist im Nachhall des engen Tals Musik in unseren Ohren. Am Ende dieser Bergetappe liegt das urige Bergdorf Cursolo, das mit vielen noch original erhaltenen Hausdächern aus schweren Schieferplatten, wie ein Adlerhorst hoch über dem Tal thront.

    Nach einer Abfahrt durch die Märklin-Landschaft des schweizerischen Centovalli, das mit waghalsigen Eisenbahnviadukten und in Steilwänden verbauten Straßentrassen beeindruckt, finden wir uns zu Mittag auf der feinen Seeterrasse des Restaurants „Pavillion al Lago“ wieder. Über die mit Pinienkernen, getrockneten Tomaten und Oliven gefüllte Seelachsforelle hinweg blicken wir weit auf den Lago hinaus. Zufriedener kann man ein Mittagessen nicht beginnen.Ascona sieht aus wie Italien, riecht wie Italien, verhält sich wie Italien. Dennoch befinden wir uns im sicheren Hafen der Schweizer Eidgenossenschaft. Ascona erlangte durch Literaten und Künstler wie Hermann Hesse, Paul Klee oder C.G. Jung, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts dorthin strömten, weltweite Bekanntheit. Fortan sammelten sich in der Kommune Monte Verità Aussteiger und Weltverbesserer. Sie lebten neue deutsche Alternativkultur in einer wohl einzigartigen Mischung aus freier Liebe, Vegetarismus, Freikörperkultur, Anarchie und kommunistischen Gedankengut.

    Mittlerweile ist Ascona vom Hippie-Olymp zur Spielwiese der Reichen abgeflacht. An den Flanken des Bergs der Wahrheit stapeln sich inzwischen reichlich schuhkartonförmige Architektenvillen mit verglasten Panoramaterrassen. Tolle Aussicht, weniger hübsche Ansicht. Auch der Dorf-Cop weiß nicht so recht mit Giuliettas laszivem Charme umzugehen. „Hier können Sie auf keinen Fall stehen bleiben, da unten gibt es einen Parkplatz mit Kassenautomaten,“ pfeift uns der Herr, immerhin lächelnd, von unserem Versuch in die Uferpromenade einzufahren, zurück.

    Zurück in die Vergangenheit! Es geht nach Stresa. Wir steuern unsere Giuletta am kommenden Tag durch Stresa, lassen den Blick zwischen den vorgelagerten Borromäischen Inseln, prachtvollen Jugendstilpalästen und eleganten Parkanlagen schweifen. Besonders ins Auge sticht die kurvenbetonte Fassade der 1832 erbauten Villa Aminta, hinter deren Mauern sich ein luxuriöses Hotel verbirgt. Dessen verblüffende Detailverliebtheit lässt den Glanz vergangener Belle-Epoque-Zeiten noch einmal aufblühen. Der historische Badeort Stresa ist dank des leicht morbiden Charmes wie geschaffen für das langsam zelebrierte Schaulaufen von „La Signorina“. Wie ein Modell auf dem Catwalk erntet sie bewundernde Blicke und Kommentare am Straßenrand. Carmino Pisano, Kellner im quirligen „Caffè Nazionale“, winkt uns trotz autofreier Piazza begeistert heran. „Bellissima! Eine Giulietta! Ihr könnt sie vor den Tischen parken. Keine Problemo! Was wollt ihr trinken? Caffè Marocchino vielleicht?“ Der Stopp tut gut. Auch die Geste, die folgt, als wir „il Conto“ anfordern. Da heißt es wie aus der Pistole geschossen: „Nooo – per favore! Caffè geht aufs Haus! Aber bitte schickt mir unbedingt ein Foto von der Signorina und mir!“, meint Carmino und steckt uns seine Mailadresse zu.

    Echter Kraftakt. Wie hilfreich eine Servolenkung sein kann, merkt man in der Regel erst, wenn sie nicht vorhanden ist. Wie bei Giulietta. Und so ist auf den einsamen Serpentinen hinauf zum knapp 1.500 Meter hohen Gipfel des Monte Mottarone Muskelarbeit am Lenkrad gefragt. Das Zwischenschalten ist längst in Fleisch und Blut übergegangen. Hinunter rollen wir von italienischer Sonne beschwingt und durch entspannte Stimmung entschleunigt an den verträumten Lago d’Orta. Mitten im See: die geheimnisvolle Klosterinsel Isola San Giulio, auf die wir mit dem Boot übersetzen. Hinter den Steinmauern der Abbazia Mater Ecclesiae sollen 75 Nonnen in Andacht leben, nur zwei Zivilpersonen sind mit ganzjährigem Wohnsitz auf der Insel gemeldet. Maria Antonietta Villa ist eine davon. Wir treffen sie im Gemischtwarenladen an der Rundgasse der Insel, dem meditativen „Weg der Stille“. Sucht man noch schnell ein Inselsouvenir, ist man bei Antonietta goldrichtig. Seit 40 Jahren betreibt sie den kleinen Laden, in dem sich vorher eine kleine Trattoria befand und nun von Hand bedruckteLeinentücher, Bootsmodelle, Porzellanteller und Meditationssprüche für einen Euro über die Theke gehen. „Langsam wird es einsam hier,“ lacht die 72-jährige Signora, die auf der Insel geboren wurde, „deshalb kommt doch bald wieder vorbei!“ Dann geht es zurück nach Stresa, die Tage als Teilzeit-Alfisti sind gezählt. Die Zeitreise ist aber noch nicht ganz vorbei. Im Wasser spiegelt sich die mit dem Boot leicht erreichbare, einst mondäne Isola Bella. Weiße Pfauen lustwandeln dort durch frühbarocke italienische Terrassengärten. Obelisken, Nymphen und Wassergottheiten starren von Postamenten und aus Nischen über eine einzigartig zelebrierte exotische Pflanzenwelt hinaus auf die Weite des Lago Maggiore. Da könnte man sich glatt schon wieder auf den ersten Blick verlieben.

  • OKP Parts & Engineering GmbH

    OKP Parts & Engineering GmbH

    OKP ist der führende Spezialist für Ersatzteile von klassischen Alfa Romeos ab Baujahr 1950. Auch das Angebot für Maserati, Lancia und Ferrari kann sich sehen lassen. Schnelle und zuverlässige Lieferung, sehr kompetente Beratung auch am Telefon und natürlich das breite Produktangebot zeichnen OKP aus. WWW.OKP.DE

  • Alfa Classic Center

    Alfa Classic Center

    45 Jahre geballte Alfa Romeo Erfahrung im Team rund um Inhaber Peter Hagemeier machen aus dem Alfa Classic Center in Dortmund den Premiumanbieter für hochwertige Restaurationen und Tuning von klassischen Alfa Romeos. www.alfa-classic.de

  • Erlebnisreisen-Tipps

    Das Erlebnisreisen-Tipp Portal WWW.ERLEBNISREISEN-TIPPS.DE führt eine qualitativ hochwertige Listung von Spezialreiseanbietern: von Outdoor-Spezialisten über Motorradreisen, Kulturreisen und vieles mehr. Nostalgic ist der einzige Oldtimerreise-Veranstalter, der dort empfohlen wird.

  • BORGO SCOPETO RELAIS****SUPERIOR

    Borgo Scopeto Relais Hotel Toskana | Nostalgic OldtimerreisenBorgo Scopeto Relais ist ein typisch toskanisches Anwesen mit einem fantastischen Ausblick auf die berühmte Stadt Siena, die nur wenige Minuten entfernt ist. Die Burg wurde mit viel Liebe zum Detail renoviert, wobei man darauf geachtet hat den eleganten Flair vergangener Zeiten zu bewahren. Borgo Scopeto ist von einer unberührten Landschaft umgeben, in der man die Natur geniessen kann. Das Anwesen, welches über fünf Jahrhunderte von der bedeutenden Adelsdynastie Sozzini bewohnt wurde, ist heute einer der exklusivsten Orte um einen unvergesslichen Urlaub zu verbringen.
    Das Restaurant „La Tinaia“ ist im antiken Weinkeller von Borgo Scopeto untergebracht und viele liebevolle Details erzeugen eine unvergleichliche und romantische Atmosphäre, wobei die Einrichtung mit dem typisch toskanischen Stil der Anlage harmoniert. Die Küche bietet den Gästen sowohl lokale als auch regionale Köstlichkeiten. Alle Zutaten werden vom Chefkoch persönlich ausgewählt, um den Gästen die beste Qualität zu garantieren. ZUR WEBSITE

  • Arabella Alpenhotel am Spitzingsee****Superior

    Arabella Alpenhotel am Spitzingsee****Superior

    Am Ufer des wunderschönen Spitzingsees, umrahmt von den Berggipfeln des Voralpenkamms liegt das Alpenhotel am Talschluss kurz unterhalb der Waldgrenze.  Gediegener, bayrischer Landhausstil empfängt Sie in den Zimmern und den König Ludwig Stuben, mediterraner mutet die Osteria l´Oliva und der international sortierte Weinkeller an, in denen Köstlichkeiten aus der Toskana und Ligurien auf den Tisch…