Umbrien Premiere 2021 ein voller Erfolg!

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Umbrien – das grüne Herz Italiens

Ist Umbrien die schönere Toskana? Auf alle Fälle ist die Nachbarregion der Toskana ähnlich schön, noch grüner, weniger überlaufen und abwechslungsreicher als die berühmte Schwester im Norden. Perugia, Orvieto, Assisi, Todi, Spoleto  u.v.m. sind kunsthistorische Kleinode und Highlights der Region. Aber entscheiden Sie selbst, denn diese Nostalgic Reise führt Sie von der Toskana nach Umbrien und wieder zurück in die Toskana.

Nachdem die meisten Gäste im eigenen Pkw angereist waren und auch vielfach die Möglichkeit zu Vorübernachtungen in Anspruch genommen hatten, war die erste Ausfahrt durch das bewaldete Chianti-Gebiet gerade lang genug, um mit den bereits von früheren Reisen bekannten Alfa Romeo Modellen wieder auf Tuchfühlung zu gehen. Gäste, die Nostalgic seit den allerersten Jahren die Treue gehalten hatten, lobten ausdrücklich den über die Jahre nicht nur erhaltenen, sondern verbesserten technischen und optischen Gesamtzustand der Flotte.

Am zweiten Tag führte die Strecke bis zur Mittagspause in Montepulciano über die bekannte toskanische Postkartenlandschaft der „Crete Senesi“. Obwohl das für den „Nobile di Montepulciano“ weltbekannte Wein- und Renaissancestädtchen einen längeren Aufenthalt gelohnt hätte, ließ die weitere Strecke nur einen Mittagsstopp zu. Wenige Kilometer nach Montepulciano passierte die Gruppe die politische und geographische Grenze zur Region Umbrien, einladende hügelige und kurvenreiche kleinere Landstraßen begleiteten alle Gäste bis kurz vor Orvieto.
 
Majestätisch thront die ehemalige Etruskersiedlung auf einem großen Tuffsteinplateau, die Silhouette gleicht im sanften Licht des Abends einem Scherenschnitt aus einem Architekturbuch. Unser Basislager für die nächsten zwei Nächte war das „Alta Rocca Wine Resort“ außerhalb von Orvieto mitten in den Weinbergen. Bei Temperaturen um die 25 Grad war Zeit für eine Runde am Pool am frühen Abend, bevor alle Teilnehmer an einem geführten Stadtrundgang die wohl schönste umbrische Kleinstadt und ihren weltberühmten Dom kennenlernten. Anschließend tauchten unsere Gäste begeistert ein in das quirlige Leben in den engen Altstadtgässchen von Orvieto mit seinem Angebot an Vinotheken, Trattorien, Bars und Restaurants. Der dritte Fahrtag ließ ebenfalls keinen Zweifel daran aufkommen, dass es die Region des Heiligen Franziskus jederzeit mit den Strecken der südlichen Toskana aufnehmen kann. Kurvenreiche Etappen führten südöstlich durch das Tibertal auf das 400 Meter hoch gelegene Todi mit der außerhalb gelegenen imposanten Wallfahrtskirche Santa Maria della Consolazione, anschließend in einem großen Bogen über den Weinort Montefalco in das mittelalterliche Bevagna.

Die Vormittagsetappe endete mit einer für unsere Teilnehmer sehr angenehm gestalteten Anfahrt in ein Parkhaus von Perugia, von wo aus die zentrale Piazza Italia in wenigen Minuten mit dem hier schon Anfang der 1980er Jahre angelegten System an Rolltreppen erreicht werden konnte. Gerade für italienische Verhältnisse ein seltenes Beispiel, wie stressfrei die Altstadt einer immerhin 170.000 Einwohner zählenden Hauptstadt einer Region erreicht werden kann. Nach einer kurzen Mittagspause führte Guide Isabella versiert durch die alte Papstburg bis zur Kathedrale, bevor die Rückfahrt mit hügeligen und bewaldeten Strecken aufwartete. Dem Abendessen im Hotel ging eine charmante Weinverkostung voraus, unaufdringlich und kompetent durch den Sommelier Andrea begleitet.
 
Gleich durch drei italienische Regionen verlief die Rückfahrt bei strahlendem Sonnenschein: erst durch Umbrien an den im Latium befindlichen Bolsena-See mit dem gleichnamigen Ort am Seeufer, anschließend auf der alten Römerstrasse Cassia, heute die „Strada Statale 2“ nach Norden. Ein besonderer Genuß waren die unzähligen Kehren zur bereits in der Toskana befindlichen Festung Radicofani, regelmässig auch im Roadbook der „Mille Miglia“ zu finden: die serpentinenreiche Bergstrecke war wie geschaffen für die leichtfüßigen Alfa-Romeo-Vierzylinder, die Etappe belohnte mit einem großartigem Panorama, welches an diesem Tag den Fernblick bis Pienza zuließ. San Quirico d’Orcia im gleichnamigen Orcia-Tal bot einen kurzen Mittagsstopp, bevor es über Buonconvento und die Benediktinerabtei Monte Oliveto Maggiore Richtung Siena zurück ging. Ausgiebige Fahrtage, tolle Essen und Unterkünfte, drehfreudige Alfa Romeo Oldtimer, viele gute Gespräche unter Gästen, die sich schnell miteinander anfreundeten, und ein eingespieltes Team für die Betreuung: so glauben wir, sollte sich eine Reise mit Nostalgic anfühlen. Notieren Sie schon mal den nächsten Termin für diese Reise: vom 26.-29. Mai 2022 kommen wir wieder nach Umbrien und freuen uns schon jetzt darauf!

Hier geht’s zum Detailprogramm der Umbrienreise

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