Giulia Spider (1962-1965)
Mit der Einführung der Giulia-Limousine im Juni 1962 werden Verbesserungen auch an der Giulietta Spider fällig: ein Fünf-Gang-Getriebe und 1570 ccm Hubraum statt der 1290 ccm in der Giulietta bescheren dem ohnehin gefragten offenen Zweisitzer einen Verkaufserfolg nach dem anderen.
Der Pininfarina-Spider von 1955 ist als „Giulietta Spider“ derart in den Herzen der Fans verankert, dass sich die offizielle Bezeichnung der jüngeren Schwester „Giulia Spider“ nur bei Kennern durchsetzt. Markante äußere Merkmale der Unterscheidung sind die längsgerichtete Chromstrebe auf der Motorhaube, welche beim Giulia Spider durch einen querliegenden verchromten Lufteinlass ersetzt wird, der Schriftzug „1600“ auf dem Kofferraum und die nicht dreieckig, sondern oval gelochten Felgen.
Die Kundschaft kann in knapp einem Jahrzehnt Bauzeit aus sechs Karosseriefarben wählen: rot ist der Favorit, gefolgt von graphitgrau (erst nach 1958), weiß, schwarz, mittelblau und hellblau. Passend dazu das Interieur in schwarzem, rotem oder beigem Kunstleder. Insgesamt verlassen über 10.000 Giulia Spider einschließlich der 112 PS starken Veloce-Version das Werk von Alfa Romeo in Portello (Mailand).
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